Klassische Homöopathie

Der Begründer Samuel Hahnemann wurde am 10.04.1755 in Meißen geboren.

Medizinstudium - Arbeit als Arzt - Er war unzufriedem mit dem damals verbreiteten Therapien, die zur Heilung führen sollen, wie z.B.  Aderlaß, Schwitzkuren, Medikamente in toxischen Dosen.

 

Deshalb arbeitete Hahnemann häufig, später überwiegend literarisch und als Naturwissentschaftler. Die entscheidenden Wende kam 1790 mit dem sogenannten Chinarindenversuch. Beim Übersetzen einer Arzneimittellehre des Gelehrten W. Cullen stieß Hahnemann auf die Chinarinde.

 

Die Chinarinde wurde darin als Stärkungsmittel angesehen. Durch den bitteren Geschmack der Rinde wird der Magen und dadurch der ganze Körper gestärkt und somit könnte Malaria geheilt werden.

 

Hahnemann wollte sich dieser Meinung seines Kollegen nicht anschliesen, da nach seinen Erfahrungen andere bittere Substanzen keine Wirkung auf Malaria zeigten. So kam es zu einem Selbstversuch.

 

Über mehrere Tage nahm er die Substanz ein und beobachtete welche Symptome sich zeigten. Die Symptome waren identisch mit denen eines Malariaanfalles. Die Idee war geboren das Arzneimittel dann Krankheiten beseitigen könnten, wenn Sie in der Lage waren, der Krankheit ähnliche Symptome

beim Gesunden hervorzurufen.

 

In den folgenden Jahren führte Hahnemann weitere Arzneiprüfungen am Gesunden durch und betrieb ein intensives Literaturstudium. Dabei stieß er auf eine Reihe von Beschreibungen, in denen er Hinweise auf eine erfolgreiche Therapie nach der Ähnlichkeitsregel fand. Der Aufsatz " Versuch über ein neues Prinzip zur Auffindung der Heilkräfte der Arzneisubstanzen, nebst einigen Blicken auf die bisherigen" erschien 1796. 

 

Diese Veröffentlichng wird allgemein als die Geburtsstunde der Homöpathie bezeichnet. Unabhängig davon, welchen Standpunkt man zur Homöopathie einnimmt, S. Hahnemann ist eine große Persönlichkeit in der Geschichte der Medizin.

 

Besonderes schnelle Ergebnisse kann man in der Akutbehandlung spüren und sehen.


Zum Beispiel das Mittel Arnica wird bei Verstauchungen, Unfällen schnelle Linderung bringen, nimmt Schwellungen, Schmerzen. Im Akutfall ist die Potenz nicht entscheidend!


Bei chronischen Erkrankungen ist immer eine Anamnese wichtig, die mehrere Stunden dauern kann. Dann wird das Mittel repertorisiert und die Potenz festgelegt. Der Patient bekommt für sein Mittel ein paar Regeln mit auf dem Weg, was ist zu vermeiden z.B. Kaffee, Pfefferminz.


Das Mittel könnte davon in der Wirkung gestört werden. Wie lang die Therapie dauert, ist sehr individuell und von der Ausgangssituation und Verlauf bestimmt.